Handball, Damen,JugendC1w,JugendC2w,JugendDw
 
 
Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ – PWG-Handballerinnen freuen sich über unvergessliche Be
 
 

Bericht des PWG-Merzig:

Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ – PWG-Handballerinnen freuen sich über unvergessliche Berlin-Momente

Müde, aber zufrieden und mit vielen tollen Erinnerungen im Gepäck sind die Handballerinnen des Peter-Wust-Gymnasiums vom Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ aus der Bundeshauptstadt zurückgekehrt. Die elf PWG-Mädchen und das Betreuerteam waren zusammen mit 3000 Sportlerinnen und Sportlern beim Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs in Berlin dabei. Nicht nur die abschließende Party mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Max-Schmeling-Halle wird in bleibender Erinnerung bleiben.

Sportlich hätte es besser laufen können. Da waren sich die Spielerinnen und das Betreuerteam einig. Das Minimalziel andere Bundesländer hinter sich zu lassen wurde mit Rang 14 erreicht. Nach einer nicht ganz zufriedenstellenden Vorrunde und vielen verpassten Tormöglichkeiten in den ersten Spielen der Zwischenrunde haderten die Mädchen letztlich aber etwas mit dem 14. Platz vor den Teams aus Rheinland-Pfalz und Thüringen. Die Enttäuschung über die verpassten Chancen und eine denkbar knappe Niederlage gegen Hamburg im Platzierungsspiel um Platz 13 war dann aber schnell der Vorfreude auf die große Abschlussparty mit allen Bundesländern gewichen.

Mit der großen gemeinsamen Abschlussfeier endet traditionell die Wettkampfwoche beim Frühjahrs- und Herbstfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“. Die Siegerehrung mit Fanfare und der Verleihung von Bronze-, Silber- und Goldmedaillen wird von bekannten Sportlerinnen und Sportlern, den offiziellen Patinnen und Paten des Wettbewerbs durchgeführt. Neben anderen Persönlichkeiten des Sports überreichte hier zum Beispiel Handball-Nationaltrainer Christian Prokop Medaillen und Siegerurkunden an die Erstplatzierten.

"
"

Eingerahmt wurde die Ehrung der Siegerteams auch dieses Mal von einem hochklassigen Showprogramm u.a. mit der spektakulären Basketballshow der „Freestyle Artists“ und einer Breakdance-Show der Weltklasse der Gruppe „Flying Steps“. Vor allem aber das besondere Flair des Zusammenseins aller Sportlerinnen und Sportler erinnert neben einer olympischen Flamme auf der Bühne (entzündet von Handball-Nationalspieler Patrick Groetzki) an die besonderen Emotionen der großen olympischen Abschlussfeiern. Hier treffen sich alle noch einmal vor der Rückkehr in die Heimat, hier wird gefachsimpelt, gemeinsam getanzt und es werden Kontakte über die Grenzen der Sportarten und Bundesländer geknüpft. Ein tolles Erlebnis für die Mädchen.

"

Im Wettkampf hatten es die Saarlandmeisterinnen vom PWG (Jahrgänge 2003-2005) in der Vorrunde mit den Favoritinnen aus Nordrhein-Westfalen sowie den Teams aus Thüringen und Schleswig-Holstein zu tun. Die klare 7:13-Niederlage gegen NRW war keine Überraschung. Unzufrieden waren die Mädchen dennoch, weil viele technische Fehler und damit verbundenen etliche unnötige Ballverluste und viele vergebene Möglichkeiten zu verzeichnen waren. Die Tatsache, dass das PWG-Team zu den jüngsten im Wettbewerb gehörte (nur drei Spielerinnen gehörten zum älteren Jahrgang 2003), machte sich auch bei der anschließenden schlechtesten Turnierleistung bemerkbar. Bei der 5:12-Niederlage gegen keineswegs überragende Schleswig-Holsteinerinnen war der Respekt vor den Gegnerinnen zu groß, die Spielerinnen ließen zu früh die Köpfe hängen und kamen nie richtig ins Spiel, sodass die klare Niederlage folgerichtig war. Zum Abschluss der Vorrunde erspielten sich die Mädchen dann endlich beim klaren 11:6-Sieg gegen Thüringen das erhoffte Erfolgserlebnis.

Als Gruppendritte spielte das PWG-Team dann am nächsten Tag um die Platzierungen 9-16. Und wieder starteten die Mädchen übernervös, was sich wieder in einer schwachen Chancenverwertung in den ersten beiden Spielen der Zwischenrunde gegen Bayern und Baden-Württemberg zeigte. Leider konnte das Team gegen diese beiden Bundesländer in Duellen auf Augenhöhe die vorhandenen Stärken in den entscheidenden Spielphasen nicht in die Waagschale werfen, sodass deren 10:6 und 15:10-Siege gegen das PWG-Team vom Ergebnis her deutlich ausfielen.

Erst im Endspiel um Platz 13 gegen die Vertretung Hamburgs zeigten die Mädchen, was sie wirklich drauf haben. Passsicher und mit druckvollem Angriffsspiel wurde die Hamburger Abwehr in Bewegung gebracht, Lücken freigespielt und konsequent genutzt. Nach einem 6:6 zur Halbzeit und einem 13:13 nach regulärer Spielzeit ging die hochspannende und gutklassige Partie in eine fünfminütige Verlängerung. Hier war es auch einfach etwas Pech, dass die PWGlerinnen einen Zwei-Tore-Vorsprung nicht zum Sieg nutzen konnten. Da die Hamburgerinnen kurz vor der Schlusssirene ausglichen, kam es zum Siebenmeter-Werfen. Hier fand der Handballkrimi nun sein dramatisches Ende. Neunmal (!) mussten beide Teams auf das Tor werfen, bis der Sieg schließlich in die Hansestadt ging. Trotz der knappen Niederlage konnten die Mädchen nach diesem Spiel stolz sein auf ihr bestes Spiel und eine engagierte Teamleistung.

Sowohl die Turnierplanung als auch recht kurze Reisezeiten von den Wettkampfstätten zur Unterkunft in Berlin-Mitte gab der Gruppe die erhoffte Zeit für ausgiebige Erkundungstouren in der Bundeshauptstadt. Schon am ersten Abend wurden das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude sowie das Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals besichtigt. Der Rundgang endete mit einem Blick auf die beeindruckende Illumination der Zeltdachkonstruktion des Sony-Centers nach Anbruch der Dunkelheit am Potsdamer Platz. Weitere Highlights waren die Besuche des Alexanderplatzes, des ehemaligen Grenzübergangs „Checkpoint Charlie“ und vor allem die Begehung der Reichstagskuppel.

Begeistert waren die Mädchen auch von der großen Show der „Blue Man Group“, die ebenfalls Teil des Rahmenprogramms für die Gruppe war.

Neben der großen Abschlussveranstaltung freute sich die Gruppe am Tag vor der Abreise auch noch über den Empfang in der saarländischen Landesvertretung, wo die Mädchen zusammen mit allen anderen saarländischen Teams bestens bewirtet wurden.

Im nächsten Jahr werden die Handballerinnen und die anderen PWG-Sportlerinnen und –Sportler wieder ihr Bestes geben, um bei diesem ganz besonderen Highlight des Schulsports dabei zu sein.

Für das Saarland spielten im PWG-Team-Handball der WK III beim Bundesfinale in Berlin:

Emilia Alizada, Maike Rodenbusch, Sarah Marschel, Lena Boudier, Anna Roth, Amelie Speich, Mia Kraus, Vanessa Schettle, Nele Mertes, Nele Weiand und Marie March.

Betreut wurden die Mädchen von Caroline Meyer und Andreas Brust.

Stimmen:

„Die Highlights waren für mich die Show der ‚Blue Man Group‘ und die Abschlussfeier. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr wieder dabei sein kann.“

Maike

„Es war einfach klasse, mit dem Team bei einem solchen Ereignis Handball spielen zu können. Die Stimmung in unserem Team war bombastisch und ich freue mich, dass ich dabei sein durfte.“

Emilia

„Das Beste an der Berlin-Fahrt war, dass wir so viele Menschen kennenlernen konnten. Zudem war die Party am Schluss der Hammer. Ich fand es auch gut, dass wir so viel Neues sehen konnten.“

Sarah

„Das Beste war, dass wir so viel Freizeit (zum Einkaufen) hatten und trotzdem so viel zusammen von Berlin sehen konnten.“

Lena

„Die Stimmung im Team war die ganze Zeit über super. Ich hatte nicht selten Bauchkrämpfe vor Lachen.“

Nele

„Die Berlin-Fahrt bleibt unvergesslich. Ich bin mir sicher, dass das Team und unsere Betreuer noch oft an den „Peel-the-Avocado-Song“ denken werden. Das waren tolle Erlebnisse!“

Mia

„Besonders gefallen hat mir die Abschlussparty und die Stimmung innerhalb des Teams. Ich denke, für alle Spielerinnen war diese Fahrt ein wirklich besonderes Erlebnis und wir sind alle dankbar, die Möglichkeit gehabt zu haben am Bundesfinale in Berlin teilzunehmen.“

Vanessa

„Am besten fand ich, dass wir so viel von Berlin gesehen haben. Die Stimmung im Team war auch super und alle haben sich gut verstanden. Ich denke, dass wir uns alle an diese Fahrt erinnern werden, weil es einfach toll war.“

Nele

„Das Beste war die Abschlussparty und dass wir viel Schönes besichtigt haben. Dabei haben wir uns im Team noch besser kennengelernt. Diese Fahrt war ein unvergessliches Erlebnis.“

Amelie

„Das Beste an der Berlinfahrt waren die Abschlussparty und die Besichtigung des Reichstags. Außerdem fand ich es sehr interessant zu sehen, wie die Teams der anderen Bundesländer Handball spielen. Diese Fahrt bleibt unvergesslich.“

Anna

"
Die PWG-Handballerinnen auf dem Pariser Platz vor dem Brandeburger Tor

"
...vor dem Reichstag

"
...in der Reichstagskuppel


"
...mit Mauer-Stücken (Nähe "Checkpoint Charlie")

 
 
Administrator Do. 3. Mai 2018 (09:35:36)  
 


Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite sind ausschließlich die Autoren der Texte



News-Verwaltung V2.0
© Markus Mertes, 2001-2014 Alle Rechte vorbehalten